Bei der Jahrestagung 2026 (14.-17. Mai) des Fachkreises Sonnenuhren der DGC wurde im Rahmen eines Wettbewerbs die zwanzigtausendste Sonnenuhr für Deutschland und die Schweiz registriert. Sie erhielt somit die DGC-Nr. 20000. Diese Sonnenuhr wurde bereits 1977 anlässlich der Bundesgartenschau (BUGA) in Stuttgart von Herbert Hinrichsen erschaffen und lagerte nach der Schau dann viele Jahre nicht für die Öffentlichkeit einsehbar. Der Vielflächner aus rotem Sandstein trägt vier Zifferblätter, die die Wahre Ortszeit und die Wahre Ortszeit am 15. östl. Längengrad anzeigen. Ferner werden die Kalenderdaten der Sonnenwenden und der Tagundnachtgleichen angezeigt sowie auf dem horizontalen Zifferblatt die Mittage in diversen Weltstädten. Sie ist ein Vertreter der von Prof. Dipl.-Ing. Heinz Schumacher (von 1976-85 Vorsitzender des Fachkreises Sonnenuhren der DGC) geprägten klassischen Steinmetz-Sonnenuhren.
